Easee Wallbox: Heimladestrom für den E-Dienstwagen abrechnen
Easee-Wallboxen sind vollständig cloudbasiert: Jeder Ladevorgang wird automatisch im Easee-Konto protokolliert und lässt sich über die App oder das Web-Portal easee.cloud als Bericht exportieren. Für Dienstwagenfahrer bedeutet das: kein Zettel, kein manuelles Ablesen — die monatliche kWh-Dokumentation liegt bereits vollständig in der Cloud.
Betrifft: Easee Home, Easee Charge, Easee One, Easee Up
So exportieren Sie Ladevorgänge aus Ihrer Easee-Wallbox
Der Export läuft über Easee App / easee.cloud Portal. So gehen Sie vor:
- 1In der Easee App oder im Browser unter easee.cloud anmelden
- 2Den eigenen Charger auswählen
- 3Zum Bereich Ladevorgänge / Verlauf („Charging sessions“) wechseln
- 4Gewünschten Zeitraum (z. B. letzten Monat) wählen und den Bericht als CSV/Excel exportieren
- 5Datei in BoltBack hochladen — kWh- und Datumsspalten werden per Spalten-Mapping zugeordnet und dauerhaft gespeichert
Was der Export enthalten muss
Für die steuerfreie Erstattung nach dem BMF-Schreiben vom 11.11.2025 muss der Nachweis Datum und geladene Energiemenge (kWh) je Ladevorgang enthalten — Pauschalen ohne Nachweis sind seit dem 01.01.2026 nicht mehr steuerfrei möglich.
Easee-Berichte enthalten Start- und Endzeit sowie die geladene Energiemenge je Session. Da Easee die Daten in der Cloud speichert, sind auch ältere Monate jederzeit abrufbar — hilfreich, wenn eine Abrechnung nachgereicht werden muss.
Vom Easee-Export zur fertigen Lohnbuchung
Mit der exportierten Datei ist die Arbeit des Mitarbeiters praktisch erledigt: In BoltBack wird die CSV hochgeladen, die kWh-Summe automatisch berechnet — wahlweise mit der Strompreispauschale (34 ct/kWh im Jahr 2026) oder dem individuellen Haushaltsstrompreis. Der Vorgesetzte erhält einen Freigabe-Link per E-Mail (ohne eigenen Login), und die Lohnbuchhaltung exportiert die freigegebenen Beträge als konfigurierbare CSV oder direkt im DATEV-LODAS-Format. Zu jeder Abrechnung entsteht ein PDF-Nachweis für die Betriebsprüfung.
Wie viel Erstattung monatlich zusammenkommt, zeigt der Heimladestrom-Rechner.
Häufige Fragen zu Easee und Heimladestrom
Erfüllt eine Easee-Wallbox die BMF-Anforderungen ab 2026?
Ja. Easee protokolliert jeden Ladevorgang mit Zeitstempel und kWh in der Cloud. Der exportierte Bericht dient als kWh-genauer Nachweis im Sinne des BMF-Schreibens vom 11.11.2025.
Brauche ich für den Export einen Easee-Account?
Ja, der Charger muss mit einem Easee-Konto verbunden sein. Der Export erfolgt über die Easee App oder das Web-Portal easee.cloud.
Kann die Lohnbuchhaltung direkt auf die Easee-Daten zugreifen?
Üblicherweise nicht — der Account gehört dem Mitarbeiter. Der praktikable Weg: Der Mitarbeiter exportiert monatlich die CSV und lädt sie in BoltBack hoch; Freigabe und Lohnexport laufen dann automatisch.
Was ist mit mehreren Nutzern an einer Easee-Wallbox?
Easee unterstützt RFID-Schlüssel zur Nutzererkennung. Damit lassen sich dienstliche Ladevorgänge des Dienstwagens von privaten Ladungen anderer Haushaltsmitglieder unterscheiden.
Weitere Wallbox-Anleitungen
go-eCharger Wallbox: Heimladestrom abrechnen →
Zaptec Wallbox: Heimladestrom abrechnen →
KEBA Wallbox: Heimladestrom abrechnen →
Überblick: Wallbox CSV-Export für die vier verbreitetsten Marken →
BoltBack
Easee-Export hochladen, fertig
BoltBack erkennt die Spalten Ihres Easee-Exports, berechnet den Erstattungsbetrag und leitet alles zur Freigabe und in die Lohnbuchhaltung weiter — BMF-konform dokumentiert.
30 Tage kostenlos testen