KEBA Wallbox: Heimladestrom für den E-Dienstwagen abrechnen
KEBA KeContact-Wallboxen sind im Firmenumfeld weit verbreitet — gerade weil viele Leasing- und Flottenanbieter sie standardmäßig installieren. Beim Ladedaten-Export kommt es auf die Serie an: Die vernetzten Modelle (x-series, P40) protokollieren Ladevorgänge inklusive RFID-Zuordnung und stellen sie über KEBA-Portal bzw. App bereit; einfachere b-/c-Modelle benötigen ggf. den Umweg über das lokale Web-Interface oder ein verbundenes Backend.
Betrifft: KeContact P30 (b-, c-, x-series), KeContact P40 / P40 Pro
So exportieren Sie Ladevorgänge aus Ihrer KEBA-Wallbox
Der Export läuft über KEBA eMobility App / Portal, je nach Serie. So gehen Sie vor:
- 1Prüfen, welche Serie verbaut ist (Typenschild: P30 b/c/x-series oder P40)
- 2Bei x-series / P40: In der KEBA eMobility App bzw. im KEBA-Portal anmelden
- 3Ladehistorie / Ladeprotokoll („Charging Sessions“) öffnen
- 4Zeitraum wählen und als CSV exportieren
- 5CSV in BoltBack hochladen — das Spalten-Mapping wird einmal konfiguriert und für Folgemonate gespeichert
Was der Export enthalten muss
Für die steuerfreie Erstattung nach dem BMF-Schreiben vom 11.11.2025 muss der Nachweis Datum und geladene Energiemenge (kWh) je Ladevorgang enthalten — Pauschalen ohne Nachweis sind seit dem 01.01.2026 nicht mehr steuerfrei möglich.
KEBA-Protokolle enthalten je nach Serie Session-Nummer, Start/Ende, geladene Energie und die RFID-Karten-ID. Die RFID-Zuordnung ist bei KEBA besonders sauber gelöst und erleichtert die Trennung dienstlich/privat.
Einschränkung bei KEBA — und die Lösung
Ältere KeContact-P30-Modelle der b-/c-Serie ohne Netzwerkanbindung bieten keinen komfortablen Export. Hier ist der separate Stromzähler oder die manuelle Zählerstandseingabe in BoltBack der zuverlässigste Weg.
Vom KEBA-Export zur fertigen Lohnbuchung
Mit der exportierten Datei ist die Arbeit des Mitarbeiters praktisch erledigt: In BoltBack wird die CSV hochgeladen, die kWh-Summe automatisch berechnet — wahlweise mit der Strompreispauschale (34 ct/kWh im Jahr 2026) oder dem individuellen Haushaltsstrompreis. Der Vorgesetzte erhält einen Freigabe-Link per E-Mail (ohne eigenen Login), und die Lohnbuchhaltung exportiert die freigegebenen Beträge als konfigurierbare CSV oder direkt im DATEV-LODAS-Format. Zu jeder Abrechnung entsteht ein PDF-Nachweis für die Betriebsprüfung.
Wie viel Erstattung monatlich zusammenkommt, zeigt der Heimladestrom-Rechner.
Häufige Fragen zu KEBA und Heimladestrom
Welche KEBA-Modelle eignen sich für die BMF-konforme Abrechnung?
Alle Modelle mit Ladeprotokoll-Export: KeContact P30 x-series und P40/P40 Pro über KEBA-App/Portal, b-/c-Modelle über das lokale Web-Interface oder ein angebundenes Backend. Entscheidend ist, dass Datum und kWh je Ladevorgang dokumentiert sind.
Meine KEBA-Wallbox wurde vom Leasinggeber installiert — wer hat die Daten?
Ist die Box an ein Flotten-Backend angebunden, liegen die Ladedaten dort. Viele Anbieter stellen CSV-Exporte bereit. Diese Datei kann direkt in BoltBack hochgeladen werden.
Was mache ich mit einer KEBA-Wallbox ohne Netzwerkanbindung?
Dann führt der Weg über einen separaten Stromzähler am Wallbox-Anschluss oder die manuelle Zählerstandseingabe. BoltBack unterstützt beide Varianten und erzeugt daraus denselben revisionssicheren Nachweis.
Unterstützt KEBA die Trennung von privaten und dienstlichen Ladungen?
Ja, über RFID-Karten: Jeder Nutzer autorisiert sich mit eigener Karte, die Karten-ID steht im Ladeprotokoll. So lassen sich die Dienstwagen-Ladevorgänge eindeutig zuordnen.
Weitere Wallbox-Anleitungen
Easee Wallbox: Heimladestrom abrechnen →
Webasto Wallbox: Heimladestrom abrechnen →
ABL Wallbox: Heimladestrom abrechnen →
Überblick: Wallbox CSV-Export für die vier verbreitetsten Marken →
BoltBack
KEBA-Export hochladen, fertig
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