KEBAKeContactRFIDWallbox-Anleitung

KEBA Wallbox: Heimladestrom für den E-Dienstwagen abrechnen

KEBA KeContact-Wallboxen sind im Firmenumfeld weit verbreitet — gerade weil viele Leasing- und Flottenanbieter sie standardmäßig installieren. Beim Ladedaten-Export kommt es auf die Serie an: Die vernetzten Modelle (x-series, P40) protokollieren Ladevorgänge inklusive RFID-Zuordnung und stellen sie über KEBA-Portal bzw. App bereit; einfachere b-/c-Modelle benötigen ggf. den Umweg über das lokale Web-Interface oder ein verbundenes Backend.

Betrifft: KeContact P30 (b-, c-, x-series), KeContact P40 / P40 Pro

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung dar. Produktfunktionen, App-Menüs und Firmware können sich ändern. Bitte konsultieren Sie für Ihre individuelle Situation einen qualifizierten Steuerberater.

So exportieren Sie Ladevorgänge aus Ihrer KEBA-Wallbox

Der Export läuft über KEBA eMobility App / Portal, je nach Serie. So gehen Sie vor:

  1. 1Prüfen, welche Serie verbaut ist (Typenschild: P30 b/c/x-series oder P40)
  2. 2Bei x-series / P40: In der KEBA eMobility App bzw. im KEBA-Portal anmelden
  3. 3Ladehistorie / Ladeprotokoll („Charging Sessions“) öffnen
  4. 4Zeitraum wählen und als CSV exportieren
  5. 5CSV in BoltBack hochladen — das Spalten-Mapping wird einmal konfiguriert und für Folgemonate gespeichert
Gut zu wissen: Bei b-/c-Modellen ohne Cloud-Anbindung: Ladeprotokoll über das lokale Web-Interface der Wallbox abrufen oder — falls die Box an ein Fuhrpark-Backend (z. B. des Leasinggebers) angebunden ist — den Export dort anfordern. Alternativ unterstützt BoltBack die manuelle kWh-Eingabe per Zählerstand.

Was der Export enthalten muss

Für die steuerfreie Erstattung nach dem BMF-Schreiben vom 11.11.2025 muss der Nachweis Datum und geladene Energiemenge (kWh) je Ladevorgang enthalten — Pauschalen ohne Nachweis sind seit dem 01.01.2026 nicht mehr steuerfrei möglich.

KEBA-Protokolle enthalten je nach Serie Session-Nummer, Start/Ende, geladene Energie und die RFID-Karten-ID. Die RFID-Zuordnung ist bei KEBA besonders sauber gelöst und erleichtert die Trennung dienstlich/privat.

Einschränkung bei KEBA — und die Lösung

Ältere KeContact-P30-Modelle der b-/c-Serie ohne Netzwerkanbindung bieten keinen komfortablen Export. Hier ist der separate Stromzähler oder die manuelle Zählerstandseingabe in BoltBack der zuverlässigste Weg.

Vom KEBA-Export zur fertigen Lohnbuchung

Mit der exportierten Datei ist die Arbeit des Mitarbeiters praktisch erledigt: In BoltBack wird die CSV hochgeladen, die kWh-Summe automatisch berechnet — wahlweise mit der Strompreispauschale (34 ct/kWh im Jahr 2026) oder dem individuellen Haushaltsstrompreis. Der Vorgesetzte erhält einen Freigabe-Link per E-Mail (ohne eigenen Login), und die Lohnbuchhaltung exportiert die freigegebenen Beträge als konfigurierbare CSV oder direkt im DATEV-LODAS-Format. Zu jeder Abrechnung entsteht ein PDF-Nachweis für die Betriebsprüfung.

Wie viel Erstattung monatlich zusammenkommt, zeigt der Heimladestrom-Rechner.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung dar. Produktfunktionen, App-Menüs und Firmware können sich ändern. Bitte konsultieren Sie für Ihre individuelle Situation einen qualifizierten Steuerberater.

Häufige Fragen zu KEBA und Heimladestrom

Welche KEBA-Modelle eignen sich für die BMF-konforme Abrechnung?

Alle Modelle mit Ladeprotokoll-Export: KeContact P30 x-series und P40/P40 Pro über KEBA-App/Portal, b-/c-Modelle über das lokale Web-Interface oder ein angebundenes Backend. Entscheidend ist, dass Datum und kWh je Ladevorgang dokumentiert sind.

Meine KEBA-Wallbox wurde vom Leasinggeber installiert — wer hat die Daten?

Ist die Box an ein Flotten-Backend angebunden, liegen die Ladedaten dort. Viele Anbieter stellen CSV-Exporte bereit. Diese Datei kann direkt in BoltBack hochgeladen werden.

Was mache ich mit einer KEBA-Wallbox ohne Netzwerkanbindung?

Dann führt der Weg über einen separaten Stromzähler am Wallbox-Anschluss oder die manuelle Zählerstandseingabe. BoltBack unterstützt beide Varianten und erzeugt daraus denselben revisionssicheren Nachweis.

Unterstützt KEBA die Trennung von privaten und dienstlichen Ladungen?

Ja, über RFID-Karten: Jeder Nutzer autorisiert sich mit eigener Karte, die Karten-ID steht im Ladeprotokoll. So lassen sich die Dienstwagen-Ladevorgänge eindeutig zuordnen.

Weitere Wallbox-Anleitungen

BoltBack

KEBA-Export hochladen, fertig

BoltBack erkennt die Spalten Ihres KEBA-Exports, berechnet den Erstattungsbetrag und leitet alles zur Freigabe und in die Lohnbuchhaltung weiter — BMF-konform dokumentiert.

30 Tage kostenlos testen