go-eCharger Wallbox: Heimladestrom für den E-Dienstwagen abrechnen
Der go-eCharger gehört zu den am weitesten verbreiteten Wallboxen in deutschen Haushalten — und ist für die Heimladestrom-Abrechnung ein Idealfall: Die go-e App protokolliert jeden Ladevorgang kWh-genau und bietet einen direkten Datenexport als CSV-Datei. Damit sind alle Anforderungen des BMF-Schreibens vom 11.11.2025 an den kWh-Nachweis technisch abgedeckt.
Betrifft: go-e Charger Gemini, Gemini flex, HOMEfix, HOME+, Charger V3/V4
So exportieren Sie Ladevorgänge aus Ihrer go-eCharger-Wallbox
Der Export läuft über go-e App → Datenexport. So gehen Sie vor:
- 1go-e App auf dem Smartphone öffnen
- 2Unten in der Tab-Leiste auf „Informationen“ tippen
- 3Zum Punkt „Ladehistorie exportieren“ bzw. „Datenexport“ scrollen
- 4Export-Link öffnen — die CSV-Datei enthält alle Ladevorgänge mit Datum, Uhrzeit und kWh
- 5CSV-Datei in BoltBack hochladen — Spalten wie „Start“ und „Energie [kWh]“ werden automatisch erkannt
Was der Export enthalten muss
Für die steuerfreie Erstattung nach dem BMF-Schreiben vom 11.11.2025 muss der Nachweis Datum und geladene Energiemenge (kWh) je Ladevorgang enthalten — Pauschalen ohne Nachweis sind seit dem 01.01.2026 nicht mehr steuerfrei möglich.
Der go-e Export ist semikolon-getrennt und enthält u. a. Session-ID, Start/Ende, Dauer, „Energie [kWh]“ sowie Zählerstände und die ID des verwendeten RFID-Chips. Die Chip-ID ist praktisch, wenn mehrere Personen im Haushalt an derselben Wallbox laden: So lassen sich Dienstwagen-Ladungen sauber von privaten trennen.
Vom go-eCharger-Export zur fertigen Lohnbuchung
Mit der exportierten Datei ist die Arbeit des Mitarbeiters praktisch erledigt: In BoltBack wird die CSV hochgeladen, die kWh-Summe automatisch berechnet — wahlweise mit der Strompreispauschale (34 ct/kWh im Jahr 2026) oder dem individuellen Haushaltsstrompreis. Der Vorgesetzte erhält einen Freigabe-Link per E-Mail (ohne eigenen Login), und die Lohnbuchhaltung exportiert die freigegebenen Beträge als konfigurierbare CSV oder direkt im DATEV-LODAS-Format. Zu jeder Abrechnung entsteht ein PDF-Nachweis für die Betriebsprüfung.
Wie viel Erstattung monatlich zusammenkommt, zeigt der Heimladestrom-Rechner.
Häufige Fragen zu go-eCharger und Heimladestrom
Erfüllt der go-eCharger die BMF-Anforderungen für die steuerfreie Erstattung?
Ja. Der go-eCharger misst jeden Ladevorgang kWh-genau und exportiert Datum, Uhrzeit und Energiemenge je Vorgang — genau das verlangt das BMF-Schreiben vom 11.11.2025 als Nachweis für die steuerfreie Erstattung ab 2026.
Wo finde ich den CSV-Export in der go-e App?
In der go-e App unter „Informationen“ → „Ladehistorie exportieren“ / „Datenexport“. Der Export-Link liefert eine CSV-Datei mit allen Ladevorgängen.
Kann ich private und dienstliche Ladungen am go-eCharger trennen?
Ja, über RFID-Chips: Jedem Nutzer wird ein Chip zugeordnet, die Chip-ID erscheint im CSV-Export. In BoltBack lassen sich die Ladevorgänge des Dienstwagen-Chips gezielt abrechnen.
Funktioniert der Export auch rückwirkend?
Ja, der Datenexport der go-e App umfasst die gespeicherte Ladehistorie, auch vergangene Monate. Für die monatliche Abrechnung reicht es, einmal pro Monat zu exportieren.
Weitere Wallbox-Anleitungen
Easee Wallbox: Heimladestrom abrechnen →
Fronius Wattpilot Wallbox: Heimladestrom abrechnen →
openWB Wallbox: Heimladestrom abrechnen →
Überblick: Wallbox CSV-Export für die vier verbreitetsten Marken →
BoltBack
go-eCharger-Export hochladen, fertig
BoltBack erkennt die Spalten Ihres go-eCharger-Exports, berechnet den Erstattungsbetrag und leitet alles zur Freigabe und in die Lohnbuchhaltung weiter — BMF-konform dokumentiert.
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