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Wallbox (Pulsar) Wallbox: Heimladestrom für den E-Dienstwagen abrechnen

Der spanische Hersteller Wallbox (bekannt durch die kompakte Pulsar-Serie) führt alle Ladevorgänge im myWallbox-Konto zusammen. Über App oder Web-Portal lassen sich Ladestatistiken und Sitzungsberichte abrufen — die Grundlage für den kWh-Nachweis, den das BMF ab 2026 für die steuerfreie Erstattung verlangt.

Betrifft: Wallbox Pulsar Plus, Pulsar Max, Commander 2, Copper SB

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung dar. Produktfunktionen, App-Menüs und Firmware können sich ändern. Bitte konsultieren Sie für Ihre individuelle Situation einen qualifizierten Steuerberater.

So exportieren Sie Ladevorgänge aus Ihrer Wallbox (Pulsar)-Wallbox

Der Export läuft über myWallbox App / Portal (my.wallbox.com). So gehen Sie vor:

  1. 1In der myWallbox App oder im Portal my.wallbox.com anmelden
  2. 2Den eigenen Charger (z. B. Pulsar Plus) auswählen
  3. 3Bereich Statistiken / Sitzungen („Sessions“) öffnen
  4. 4Abrechnungszeitraum wählen und den Sitzungsbericht als CSV exportieren
  5. 5CSV in BoltBack hochladen — Datums- und kWh-Spalten zuordnen, fertig
Gut zu wissen: Voraussetzung ist die Verbindung des Chargers mit dem myWallbox-Konto (WLAN/Bluetooth-Einrichtung). Die Berichtsfunktionen unterscheiden sich leicht zwischen App und Web-Portal — das Portal bietet meist die umfangreicheren Exporte.

Was der Export enthalten muss

Für die steuerfreie Erstattung nach dem BMF-Schreiben vom 11.11.2025 muss der Nachweis Datum und geladene Energiemenge (kWh) je Ladevorgang enthalten — Pauschalen ohne Nachweis sind seit dem 01.01.2026 nicht mehr steuerfrei möglich.

myWallbox-Berichte enthalten Start/Ende, Ladedauer und Energiemenge je Sitzung sowie den ladenden Nutzer. Bei geteilten Wallboxen (z. B. zwei E-Autos im Haushalt) hilft die Nutzerzuordnung bei der dienstlich/privat-Trennung.

Vom Wallbox (Pulsar)-Export zur fertigen Lohnbuchung

Mit der exportierten Datei ist die Arbeit des Mitarbeiters praktisch erledigt: In BoltBack wird die CSV hochgeladen, die kWh-Summe automatisch berechnet — wahlweise mit der Strompreispauschale (34 ct/kWh im Jahr 2026) oder dem individuellen Haushaltsstrompreis. Der Vorgesetzte erhält einen Freigabe-Link per E-Mail (ohne eigenen Login), und die Lohnbuchhaltung exportiert die freigegebenen Beträge als konfigurierbare CSV oder direkt im DATEV-LODAS-Format. Zu jeder Abrechnung entsteht ein PDF-Nachweis für die Betriebsprüfung.

Wie viel Erstattung monatlich zusammenkommt, zeigt der Heimladestrom-Rechner.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung dar. Produktfunktionen, App-Menüs und Firmware können sich ändern. Bitte konsultieren Sie für Ihre individuelle Situation einen qualifizierten Steuerberater.

Häufige Fragen zu Wallbox (Pulsar) und Heimladestrom

Erfüllt die Wallbox Pulsar Plus die BMF-Anforderungen ab 2026?

Ja. Die Pulsar Plus protokolliert jede Ladesitzung mit Zeitstempel und kWh im myWallbox-Konto; der Export dient als kWh-genauer Nachweis für die steuerfreie Erstattung.

Wo finde ich den Sitzungsbericht bei myWallbox?

Im myWallbox-Portal (my.wallbox.com) unter Statistiken/Sitzungen: Zeitraum wählen und als CSV exportieren. Auch die App zeigt die Ladehistorie an.

Zwei E-Autos an einer Pulsar — wie trenne ich die Abrechnung?

Über Nutzerkonten bzw. die Autorisierung in myWallbox: Ladesitzungen werden dem angemeldeten Nutzer zugeordnet. In BoltBack werden nur die Sitzungen des Dienstwagens abgerechnet.

Was passiert nach dem CSV-Upload in BoltBack?

BoltBack berechnet den Erstattungsbetrag (Pauschale 34 ct/kWh in 2026 oder individueller Tarif), schickt dem Vorgesetzten einen Freigabe-Link per E-Mail und stellt der Lohnbuchhaltung den fertigen Export (CSV oder DATEV LODAS) bereit.

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